Kassettenmarkise Preis Angebot und Funktionen
Eine
Kassettenmarkise ist im Grunde nichts anderes als die wohl eher
bekannte Gelenkarmmarkise, wartet jedoch im Gegensatz zu dieser mit einem ganz
speziellen Extra auf. Dieses Extra ist die Kassette, in welcher die
Kassettenmarkise, genauer die Gelenkarme und das Markisentuch, beim
Einfahren quasi verschwinden und vor Wind und Wetter geschützt sein.

Tatsächlich kann man mit Recht behaupten, dass die
Kassettenmarkise die
Luxusversion einer jeden Gelenkarmmarkise darstellt, was sich natürlich dann vor
allem im Preis der
Markise zeigt. De facto ist die
Kassettenmarkise denn
wirklich die bessere beziehungsweise die beste Ausführung einer „gewöhnlichen“
Gelenkarmmarkise, wobei wie erwähnt sich das speziell im Preis doch recht
bemerkbar macht. Jedoch hat die
Kassettenmarkise eben durch ihre
Besonderheit der Kassette den im Grunde effektivsten Schutz aller
Markisen
überhaupt.
Denn wie erwähnt werden bei der
Kassettenmarkise Gelenkarme wie auch
Markisentuch in die Kassette eingefahren, die erstens bei Unwetter und Sturm
besten Schutz garantiert und zweitens vor allem im Winter geradezu ideal ist.
Besonders im Winter, wenn Stürme toben und wochenlang Frost vorherrscht, ist die
Kassettenmarkise optimal geschützt, was sich natürlich auf die
eigentliche Lebenslänge der Markise mehr als positiv äußert.
Vom Prinzip her allerdings unterscheidet sich die „Luxusversion“
Kassettenmarkise nicht von der einer „gemeinen“ Gelenkarmvariante. Wie diese
nutzt die
Kassettenmarkise zwei oder mehr Gelenkarme, mit welcher das
Markisentuch von der Markisenrolle aus- und dementsprechend wieder eingefahren
wird. Ebenso können
Kassettenmarkisen wieder manuell oder aber mit einem
elektrischen Motor bedient werden, wobei natürlich die elektrische Alternative
weitaus bequemer ist.
Im modernen Markisenbau kann denn die
Kassettenmarkise zudem mit einigen
ganz interessanten Extras aufwarten, die man so vielleicht nicht unbedingt bei
einer „simplen“ Markise erwarten würde. Neben Beleuchtung in Form von
LED-Leuchten, welche von einigen Herstellern bei der
Kassettenmarkise
direkt in den Gelenken integriert werden, locken sogar noch weitere Extras. Denn
in eine
Kassettenmarkise können beispielsweise auch „Spielereien“ wie ein
Heizstrahler integriert werden, der speziell bei kühleren Abenden für genug
Wärme auf der heimischen Terrasse oder Balkon sorgt.
Raffinierter hingegen wird es bei technischen Extras für
Kassettenmarkisen,
die nicht nur als Spielerei gelten, sondern im Ernstfall gar die Markise
schützen können. Gemeint sind hier Regenwächter,
Windwächter und letztlich
Sonnenwächter, welche die
Kassettenmarkise im Fall der Fälle aus-
beziehungsweise automatisch einfahren lassen, wenn sich die
Witterungsbedingungen ändern. Tatsächlich sind solche „Wächter“ weniger
Schnickschnack und Geldschneiderei, sondern verlängern die Lebenserwartung einer
Kassettenmarkise mitunter extrem.
Denn obwohl
Kassettenmarkisen nach dem neuesten Stand der Technik gebaut
werden, Stahl und Aluminium sorgen für die nötige Stabilität, sind dem Ganzen
von der Physik doch Grenzen gesetzt. Die größten Kräfte wirken denn bei einer
Kassettenmarkise speziell auf die Halterungen, die je nach Fläche des
Markisentuchs bei Wind mit mehreren Tonnen belastet werden können. Das Mauerwerk
beziehungsweise Dach, an welcher die
Kassettenmarkise montiert wird, muss
somit ebenso stabil sein – Belastungen auf Markisentuch und Halterungen sind
also nicht zu unterschätzen.
Ein Windwächter als Extra zur
Kassettenmarkise kann jedoch plötzliche
Wetterumschwünge erkennen und reagiert – indem die
Kassettenmarkise
automatisch und ohne jedes Zutun von Menschenhand in die Kassette eingefahren
wird. Speziell die Kassette ist es dann wieder, welche die
Kassettenmarkise
dann natürlich optimal vor allen äußeren Einflüssen schützen wird.
Die Gelenkarme der Markise werden meist mittels Stahl- oder Gasdruckfedern
„angetrieben“, wobei die Größe der
Kassettenmarkise wiederum ganz
individuell sein kann. Hier zeigen sich kleinere Varianten mit 2,5 Metern Breite
bis hin zu „Normgrößen“ von 6,0 Metern Breite. Jedoch: technisch machbar sind
locker auch acht Meter Breite. Der Ausfall der Gelenkarme liegt hingegen meist
bei drei bis vier Metern, wobei allerdings auch hier bis fünf Meter durchaus
machbar und reell sind.
Zudem können
Kassettenmarkisen beziehungsweise deren Neigung ebenfalls
individuell eingestellt werden, wobei hier allerdings mindestens 15 Grad
eingehalten werden sollten, um bei möglichen Regenfällen – und ausgefahrener
Markise – das Wasser einen Ablauf zu gewährleisten. Andernfalls kann die
Wassermasse zu einer Gefahr werden, wobei man hier von einem „Wassersack“
spricht. Solche Überraschungen könnte ein Regenwächter jedoch von ganz allein
vermeiden…
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