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Wie reinige ich meine Markise
Markisen   Markisen reinigen
Wie reinige ich meine Markise effektiv und schonend? Wir haben die passenden Tipps für Sie zusammen gestellt.
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Wie reinige ich meine Markise?


Für ein langes Markisenleben

Ein wunderbarer Sommer, man konnte bisher viele Stunden auf der Terrasse oder dem Balkon verbringen, dort grillen, plaudern und mit Freunden zusammen sein – dank Markise immer gut geschützt vor direkter und schädlicher Sonneneinstrahlung. Tag ein Tag aus leistete sie ihre Dienste und das manchmal unter extremen Bedingungen, denn permanente UV-Bestrahlung stellt eine enorme Herausforderung an das Material dar. Diesen und anderen Widrigkeiten kann die Markise langfristig nur trotzen, wenn sie gut gepflegt und regelmäßig gereinigt wird. Dann haben Sie mit Sicherheit acht bis zehn Jahre Freude daran.

Gegen schädliche Natureinflüsse

Denn nicht nur die Sonne schadet der Markise bei mangelnder Sorgfalt. Auch Regen, Schnee, Wind, Kälte und sogar Blütenstaub können ihre Spuren hinterlassen, wenn man nicht rechtzeitig Vorsorge trifft. Gerade letzterer haftet oft hartnäckig auf dem Markisentuch und will sich nicht so recht entfernen lassen. Je nach „Härtegrad“ kann man nun dem Dreck mit verschiedenen Methoden zu Leibe rücken. 30 Grad warmes Wasser und etwas darin aufgelöstes Feinwaschmittel reichen in den meisten Fällen aus, um Flecken oder Regenspuren zu beseitigen. Spülmittel und eine weiche Bürste sind dann schon eine Stufe „schärfer“ und eignen sich zum Beispiel für Vogelkot, der besonders aggressiv ist und sich regelrecht in das Markisentuch hineinfrisst, was nach kurzer Zeit schon zu erheblichen Schäden führen kann. Wenn auch das nichts hilft, greifen Sie am besten zum sogenannten Plastikradierer. Er entfernt auch die penetrantesten Verschmutzungen, ohne dabei das Material zu beschädigen.

Bloß nicht!

Doch Vorsicht: Bitte verwenden Sie keine chemischen Reiniger, die etwa Chlor, andere Bleichmittel oder ähnlich ätzende Substanzen enthalten. Damit machen Sie mehr kaputt als gut und verletzten die Oberfläche Ihrer Markise womöglich nachhaltig, so dass diese an Haltbarkeit und Reißfestigkeit verlieren kann. Egal, welches Reinigungsmittel Sie aber benutzen – am Ende des „Waschtages“ sollten Sie die Markise noch mit dem Gartenschlauch abspritzen, damit auch wirklich keine Rückstände des Putzmittels auf der Markise bleiben, denn auch wenn Sie einen sanften Reiniger verwendet haben, können seine Rückstände dem Markisentuch schaden. Danach sollten Sie die Markise vor dem Zusammenrollenrollen gut trocknen lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Im Idealfall besprühen Sie dann die Markise noch mit einem Zelt-Imprägnierspray und beugen so den nächsten Verschmutzungen zumindest ein Stück weit vor.

Wenn nichts mehr hilft

Allerdings kommt auch eine Markise irgendwann in die Jahre und selbst die beste Pflege mit schonenden Mitteln kann nicht verhindern, dass das Material im Laufe der Zeit ermüdet und an den Punkt kommt, an dem selbst die gründlichste Reinigung nichts mehr nützt. Abgeriebene Ränder, kleine Risse, all das gehört nun mal nach vielen Einsätzen als Sonne- und Regenschutz dazu. In diesem Fall ist es manchmal unvermeidbar, die Markisenbespannung zu ersetzen. Diese Gelegenheit können Sie aber auch insofern positiv nutzen, indem Sie beispielsweise die neue Markisenbespannung an die Farben und Muster der Gartenstuhlauflagen anpassen und so ein einheitliches und harmonisches Gesamtbild schaffen.

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