Solarheizung – Solarthermie
Bei einer Solarheizung wird die zentrale Heizungs- und Warmwassertechnik durch
die Sonne unterstützt. Und dank der Funktionsweise einer Solarheizung kann jede
Heizung mit Sonnenenergie kombiniert werden. Bei einer klassischen Heizung wird
im Sommer immer Energie verschwendet. Sicherlich kennt das jeder, die Familie
will duschen und schon muss der Kessel laufen. Eigentlich eine
Energieverschwendung par excellence. Wer dagegen eine
Solarheizung sein eigen
nennt, der ist fein raus. Der Kessel bleibt aus, und Energieverschwendung gehört
der Vergangenheit an. Mit diesem Prinzip lassen sich so einige hundert Liter
Heizöl im Jahr einsparen. Und was das ausmacht, kann sich jeder selbst
ausrechnen. Einfach einmal den Heizölbeleg vom letzten Jahr vornehmen und
nachrechnen, was man mit einer Solarheizung sparen könnte. Neben der
finanziellen Einsparung entlastet eine Solarheizung die Umwelt. Auch ein
wichtiger Aspekt, besonders im Hinblick auf künftige Generationen.
Für eine Solarthermieanlage werden einige Komponenten benötigt. Dazu zählen
Kollektor,
Pufferspeicher, Pumpengruppe, ein geschlossener Rohrkreis und eine
Regelung. Bei einer modernen Solarheizung funktioniert das Zusammenspiel
zwischen dem Heizkessel und den
Kollektoren optimal. Die Solarthermie
funktioniert folgendermaßen. Die Kollektoren absorbieren die Sonnenstrahlung.
Nun wird die Wärme durch ein Wasser-Frostschutz-Gemisch über einen Wärmetauscher
hin zum Solarspeicher geleitet. Danach wird das abgekühlte Gemisch wieder zurück
zum Sonnenkollektor gepumpt. Der Speicher ist übrigens genauso wichtig wie
hochwertige Sonnenkollektoren. Daher sollte jeder, der sich für eine
Solarheizung und die Verwendung von
Solarthermie interessiert, auf einen guten
Solarenergiespeicher und hochwertige Kollektoren achten.
Wer Sonnenenergie nutzt, kann Zuschüsse vom Staat in Anspruch nehmen. Auch
Länder und Kommunen beteiligen sich an den Fördermöglichkeiten für eine
Solarheizung. Zu den wichtigsten Förderprogrammen zählen die Programme von KfW
und Bafa. Die Bundesregierung hat im Übrigen den Kesseltauschbonus für 2010
verlängert. Jeder kann nun also weiterhin staatliche Solarförderung kassieren.
Denn immer mehr Menschen möchten mit der Hilfe der Sonne Heizkosten sparen. Das
verwundert in Zeiten steigender Preise wohl auch nicht. Wer also alte Öl- und
Gasheizungen auf eine moderne Solarheizung umstellt, kann attraktive
Förderzuschüsse beantragen. Die so genannte Abwrackprämie für alte Heizungen
wurde nun um ein weiteres Jahr verlängert.
Konkret heißt das: Bis Ende 2010 können Hausbesitzer, die einen Austausch ihres
alten Heizkessels gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder
Pelletkessel planen, je nach Größe ihrer Anlage einen Investitionszuschuss bis
zu 4.825 Euro erhalten. Da der Förderbonus bis Ende des Jahres 2010 befristet
ist, sollte sich jeder Hausbesitzer überlegen, ob er nicht jetzt seine alte
Heizung gegen eine moderne Solarheizung austauscht. Der Förderzuschuss gilt
nicht nur für den Austausch alter Kessel, sondern kann auch für Neubauten in
Anspruch genommen werden. Diese Zuschüsse für Neubauten werden, wenn es um
Solarwärmenutzung geht, vom Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle
ausgezahlt.
Die Anzahl der installierten Solarwärmeanlagen wird sicherlich auch in diesem
und den nächsten Jahren weiter steigen. Um Energiekosten zu senken und
attraktive Zuschüsse in Anspruch nehmen zu können, sollte sich jeder
Hausbesitzer über den Austausch alter Heizkessel näher informieren. Auch
künftige Hausbesitzer, die gerade bauen, können von den Fördermöglichkeiten
profitieren. Daher lohnt es sich in jedem Fall, sich über Solarheizung und
Solarthermie sowie über die Möglichkeiten der Förderung Informationsmaterial von
den entsprechenden Fachstellen anzufordern.
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