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Braun Solarkollektor und Solarkollektoren

Solarkollektor / Solarkollektoren

Solarkollektor / Sonnenkollektoren Solarthermie / Sonnenkollektoren

Solarkollektoren sind ein nicht mehr ganz so neuer Trend, der in Zukunft jedoch durchaus noch zunehmen kann und wohl sogar wird. Die Gründe hierfür sind schnell erklärt, doch ist es zuerst einmal wichtiger und interessanter, was solch ein Solarkollektor überhaupt ist und was dieser bringen kann.

Zum einen speichern Solarkollektoren, die auch als Sonnenkollektoren bezeichnet werden, die Energie, welche in Sonnenstrahlen enthalten ist – daher auch die Bezeichnung Solar gleich Sonne. Hierbei spricht man denn auch von „thermischen Solarkollektoren“, welche die Sonnenenergie beispielsweise zum Aufheizen von Wasser verwenden. Ein Kollektor gewinnt also Energie allein aus der Kraft der Sonne, womit wir auch schon zur umweltfreundlichen (grüne) Energiegewinnung kommen.

Ein Sonnenkollektor erzeugt also Energie beziehungsweise sammelt Energie, wenn man es ganz genau nehmen will. Tatsächlich erzeugen diese keine Energie, sondern sammeln diese lediglich nur und wandeln diese um – würde man von echter (Solar) Energiegewinnung sprechen, bezeichnet man dies hingegen als Photovoltaik.

Was ein Solarkollektor ist und was dieser bringt, nämlich heißes Wasser, ist also schon geklärt. Gesehen hat jeder solche Kollektoren sicher ebenfalls schon einmal, sind das doch genau jene „Dinger“ die man oftmals auf Hausdächern sieht und welche doch recht deutlich mit dem Begriff Solar in Verbindung zu bringen sind.

Da man vor allem Dächer als perfekten Installationsort ansieht, galt zudem lange Zeit die Regel, dass das Dach in Richtung Süden zeigen muss, will man mit diesen die optimale Wirkung erzielen. Diese Regel gilt im Ansatz zwar immer noch, doch moderne Solarpanels können heute sogar dem jeweiligen Sonnenstand folgen – wobei hier jedoch bestimmte Systeme als Voraussetzung genutzt werden müssen.

Die Funktionsweise folgt dem eines sogenannten „Flachkollektors“. Diese werden zur Sonne ausgerichtet, wobei die Sonnenstrahlen erst durch eine einfache Glasplatte „fließen“ und dann auf einen Solarabsorber. Durch die Absorbierung des Lichts wandelt der Solarkollektor Wärme um, wobei eine spezielle Wärmedämmung diese dann quasi auch „innen“ festhält. Möglich ist das zum einen durch die bereits erwähnte Wärmedämmung im Solarkollektor, zum anderen aber auch durch die ebenfalls bereits erwähnte Glasplatte, die zudem noch durch eine zweite unterstützt wird – wobei heutzutage zudem noch ein modernes und spezielles „Solarglas“ genutzt wird.


Die genaue Wirkungsweise würde jetzt allerdings den Rahmen sprengen, doch soviel sei noch gesagt: der durch die Sonnenwärme erhitzte Solarabsorber heizt parallel Wasser auf, welches durch installierte (Kupfer- oder Aluminium) Rohre fließt. Dieses kann zum einen in einen Wärmespeicher fließen oder zum anderen direkt genutzt werden – beispielsweise für eine erfrischende Dusche oder einfach zum Abwaschen. Neuere Kollektoren nutzen zudem ein anderes System, nämlich ein halbkugelförmiges, was jedoch derzeit noch nicht auf dem Markt zu haben ist.

Ganz so neu wie man denn vielleicht denken mag, ist das Prinzip allerdings nicht. Tatsächlich gab es schon in der Antike entsprechende Versuche, als man mit Brenn- und Hohlspiegeln experimentierte, was dem eigentlichen Prinzip schon recht nahe kommt. Als „echter“ Erfinder gilt jedoch der Schweizer Naturforscher Horace-Bénédict de Saussure, welcher im 18. Jahrhundert den Boden eines einfachen Holzkastens schwarz anmalte und diesem eine Glasplatte aufsetzte – und so immerhin 87 grad Celsius mit dem allerersten Solarkollektor überhaupt erzielte.

Nach und nach experimentierten weitere Forscher mit dem Prinzip von de Saussure und heute kann jeder normale Haushalt eine Menge Energie sparen beziehungsweise quasi selbst „herstellen“. Genutzt werden kann die gespeicherte Solarenergie zwar nur für die (Heiß) Wasseraufbereitung, doch kann das speziell Hausbesitzern schon eine ganze Menge Geld sparen, man denke nur einmal an die derzeitigen Energiepreise für Strom, Öl und Gas. Mit Hilfe eines oder mehrerer Solarkollektoren auf dem heimischen Dach jedoch macht man sich zumindest teilweise unabhängig von seinem Energieversorger und spart natürlich mehr oder weniger Geld.

Genau deswegen werden Kollektoren in naher Zukunft wohl immer mehr Dächer „zieren“, zudem die gewonnene Energie dank der Solarkraft sauber ist, sprich: es werden keine Treibhausgase und kein einziges Gramm CO2 „nebenbei“ produziert. Schon heute kann man speziell im Sommer eines jeden Jahres soviel heißes Wasser gewinnen, wie man selbst zum Duschen, Baden und Waschen braucht – im Winter gibt es derzeit jedoch noch Defizite.

Ökologisch gesehen ist der Solarkollektor somit wohl der Trend der Zukunft schlechthin, gehen doch gerade fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung dem Ende entgegen und gelten zudem als umweltschädlich. Netter Nebeneffekt eines Solarpanels: der Privatmann und Haus Besitzer spart eine Menge Geld und speziell in der Zukunft wohl sogar noch mehr… weitere Infos

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